Martin-Niemöller-Schule Wiesbaden
MINT-EC


Allgemeine Tipps für Präsentationen und Präsentationsprüfungen

allgemeine Tipps für Einzel- und Gruppenpräsentationen

 
Eine Präsentation ist ein medienunterstützter Vortrag
(im Abitur mit anschließendem Kolloquium)
 
Dabei gilt es Folgendes zu beachten:
 
-          dass man eine dem Thema angemessene Präsentationsform wählt
                (PPP ist nicht die einzig mögliche Form)
-          dass man Bilder/Folien nicht zu textlastig  gestaltet
-          dass Folien weder zu voll noch zu klein beschriftet sind
-          dass man sich in seinem Vortrag und auf seinen Folien auskennt
-          dass man auch während des Vortrags das Medium wechselt
-          dass man bei einer PPP nicht zu viele Tools verwendet
-          dass man vorher die Technik installiert und überprüft hat
-          dass man seine Präsentation schon einmal geprobt hat
-          dass man modellhaft darstellt
                Verschiedene Medien (Tafel, Flipchart) haben unterschiedliche Vor- und Nachteile
                ein Modell, eine Ausstellung in der Kunst kann sich selbst erklären,
                an einem Tafelbild kann man den gesamten Inhalt des Referates wiederholen,
                eine Landkarte zeigt die Situation, über die referiert wird
-          dass man Verweise und Bezüge innerhalb des Vortrags herstellt
-          dass man den Zeitpunkt von akustischer und visueller Information aufeinander abstimmt 
-          dass man sich Gestaltung und Ausgabezeitpunkt des Handouts klar überlegt
                (Arbeitsanweisungen, z.B. Soll das Plenum etwas mitschreiben, ergänzen?)
 
Erhöhen der Aufmerksamkeit und Merkfähigkeit des Plenums:
-          Inhalte mit Visualisierung verknüpfen
-          Inhalte sukzessive entwickeln (z.B. mithilfe von Zeichnung)
-          Zusammenhänge durch andere Zeichen (als durch Schrift) verdeutlichen
-          weitere Darstellungsmittel (z.B. Farbe) verwenden, um Inhalte und/oder Struktur zu verdeutlichen
 
Gruppenvortrag/Gruppenpräsentation:
-          arbeitsteilig vorgehen in der Vorbereitung und während der Präsentation (z.B. einer trägt vor, der anderen pinnt
                 Schlagwörter an, legt Folie auf etc.)
-          dabei jedoch alle Referatsbeiträge kennen
-          gegenseitige Kontrolle (Inhalt, Durchführung, Zeit etc. betreffend) des
-          als Unterrichtsbeitrag (nicht als Prüfungssituation): Moderation einplanen, d.h. Rückfragen an Plenum zur Inhaltssicherung,
                  möglichst noch vor Ausgabe des Handouts bzw. der abschließenden Zusammenfassung Referates
 
Prüfungssituation
-          offenes, überzeugendes Auftreten
-          angemessenes Outfit verdeutlicht Wichtigkeit der Situation
-          auf Rückfragen (z.B. im Hinblick auf Fachbegriffe/Fremdwörter/etc.) auch von Seiten des Prüfungsvorsitzenden und/oder 
                 des  Protokollanten gefasst sein
-          auf Nichtwissen hinweisen oder sich für evtl. Nichtwissen entschuldigen
-          bei Präsentationsprüfung während des zweiten Teils der Prüfung (Kolloquium) über die gewählte Präsentationsmethode 
                 reflektieren können (Darstellung möglicher Alternativen)
 
 
 
Quellen:
Heins, T. Informationsmaterial zur Fortbildung „Präsentieren als Gegenstand der Abiturprüfung“
Internatsschule Schloss Hansenberg, Johannesberg 3/2005-03-21
Braun, B., Mitschrift dieser Fortbildung
 

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