Martin-Niemöller-Schule Wiesbaden
MINT-EC

Comenius -Treffen in Madrid vom 3. bis 5.Oktober 2005

Report of Comenius-Meeting in Madrid 3. - 5.10.2005


 

 

Tradition und Neue Technologie

( TRADITION AND NEW TECHNOLOGY: A CHALLENGE FOR THE FUTURE )
 
 

Madrid-Meeting  3. -  5. 10.2005

 
Vom 3. bis 5. Oktober 2005 trafen sich 22 Kolleginnen und Kollegen der 7 am neuen Comenius – Projekt beteiligten Partnerschulen in der Madrider Schule „Ciudad de Jaen“ zum ersten Koordinierungstreffen. Von der Martin-Niemöller-Schule nahmen Julia Ruttke und Volker Kastner am Treffen teil.
 
 
Wie bei solchen Meetings üblich, stellte auch dieses eine Mischung aus Arbeits -treffen und kulturellem Kennen lernen des Landes und der Gastgeberschule dar. Ebenso wichtig waren wir immer auch die neuen persönlichen Kontakte und der Austausch mit den Kolleginnen und Kollegen der verschiedenen europäischen Schulen.
 
Am Mittwoch Morgen – nach der ersten Begrüßung „neuer“ und schon bekannter Kolleginnen und Kollegen - stellten sich zunächst die Partnerschulen aus Griechenland (Thessaloniki), Spanien ( Madrid und Zamudio/Bilbao), Polen (Wielun), Italien (Trento und Calitri/Avellino) und aus Wiesbaden vor  (s. „Partnerschulen“). Anschließend wurden seitens der Schulen Vorschläge für Projektthemen(stellungen) unter dem Leitthema „Tradition und neue Technologie“ gemacht und diskutiert.

 Die Diskussion über mögliche gemeinsamen Ansätze zu gemeinsamen schulüber -greifenden Projekten (d.h., welche Schulen arbeiten zu einem gemeinsamen Projektthema, gibt es ein Thema an dem alle Schulen arbeiten können, was wird gemeinsam gemacht beim Treffen im Frühjahr 2006 in Trento) war – zumal in Englisch – nicht immer einfach und wurde aufgrund des engen Zeitplans auf Freitag Morgen vertagt.

Der Mittwoch Abend gehörte dann ganz der Kultur: Wir besuchten das Museum „Renia Sophia“ (hier hängt u.a. Picasso`s  „Guernica“). Beindruckend hier der neue futuristische in knalligem rot gehaltene „Anbau“.
 

Für Donnerstag war dann eine ganztägige Exkursion in die Umgebung Madrids angesagt: Zunächst besuchten wir die Sommerresidenz Phillip V. „La Granja“ (17 Jhdt.)  – mit seinem Versailles nachempfunden Gärten und Wasserspielen - in der Nähe von Segovia.

 

 Den Nachmittag verbrachten wir in der mittelalterlichen Stadt Segovia (ca. 80 km nordwestlich von Madrid): Neben dem Wahrzeichen der Stadt – einem gut erhaltenen beeindruckenden römischen Aquädukt – sticht die letzte in Spanien errichtete spätgotische Kathedrale, sowie die Burg („Alcazar“) heraus. Am späten Abend - nach der Rückkehr – ging`s dann noch zu einer Flamenco-Vorführung.

Freitag wurde dann fleißig gearbeitet, zumal zwischenzeitlich etliche Gespräche und Diskussionen über Inhalte und Arbeitsverlauf geführt wurden. Die Diskussion vom Mittwoch wurde aufgegriffen und strukturiert fortgeführt: Die einzelnen Schulen – soweit zu diesem Zeitpunkt möglich – erklärten sich bezüglich der Projekt-Vorschläge, in welchen der Projekte sie voraussichtlich mitarbeiten werden. Das Ergebnis der Diskussion bzw. die verschiedenen Projekt-Themen (sowie die daran teilnehmenden Schulen) habe ich in einem Schema zusammengestellt (größere Darstellung s. „results of Madrid-Meeting“); allerdings ohne Garantie für Vollständigkeit!

Unsere Schule wird sich voraussichtlich im Rahmen von Themenstellung wie Biotechnologie (biotechnology / eating habits / lifestyle 2050) und neue Energien (im Rahmen von: environment / lifestyle 2050) einbringen.
 
Zudem einigten wir uns nach langer Diskussion darauf, dass alle Schulen für das Treffen im März 2006 in Trento – neben jeweils max. 20 minütigen Vorträgen zu ihren Projekten – einen Beitrag unter dem gemeinsamen Thema im Bereich „Musik“ leisten: das meint, dass die Schulen mit Schülern musikalische traditionelle Beispiele wie auch aktuelle (auch selbst gemachte Beiträge) bieten.
 
Freitag Nachmittag gab`s dann noch mal Kultur pur: „Thyssen-Museum“ (mit seinen tollen Bereichen impressionistischer und expressionistischer Malerei) oder  „Prado“ (mit seiner riesigen Sammlung an Bildern u.a. von Goya und Velasquez) standen zur Auswahl. – Am Abend wurden wir dann in einem originellen spanischen Restaurant seitens unserer Gastgeberinnen verwöhnt. Spät in der Nacht gingen die Kolleginnen und Kollegen nach umfangreichen Abschiedszeremonien auseinander und traten am Samstag – voll gefüllt mit Eindrücken - die Heimreise an.
 
An dieser Stelle möchte ich den spanischen Gastgeberinnen für ihre Organisation und unsere freundliche Aufnahme noch mal herzlichst danken.
 
Volker Kastner

 

 

 

 

 

 

 

 


 

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