Schüler-Verwaltung----SV----Schüler-Vertretung



Schüler helfen schülern
David Schäfer
Das Nachhilfeprogramm der Martin-Niemöller-Schule
Im Januar 2004 befasste sich eine Arbeitsgruppe auf dem dreitägigen SV-Seminar der Martin-Niemöller-Schule mit der Frage, wie an unserer Schule ein Nachhilfeprogramm eingerichtet werden kann. Besonders wichtig war es uns, auch sozial schwachen SchülerInnen zu ermöglichen, Nachhilfe zu nehmen.
Es stand schnell fest, dass eine kostengünstige Nachhilfe nur zu erreichen ist, wenn keine professionellen Nachhilfelehrer engagiert werden. SchülerInnen sollten diesen Job übernehmen (also: Schüler helfen Schülern).
Neben dem finanziellen Aspekt ist ein weiterer Vorteil dieses Systems, dass die NachhilfelehrerInnen (=SchülerInnen der MNS) genauer wissen, welche Anforderungen die/der schulische LehrerIn stellt. Dadurch können sie zielgerichteter als professionelle NachhilfelehrerInnen wirken.
Die Nachhilfestunden finden (meist in Freistunden) in der Schule statt, was den SchülerInnen weite und zeitaufwendige Extrawege erspart.
Außerdem wird durch den geringen Aufwand die Hemmschwelle, sich anzumelden, herabgesetzt.
Als Anreiz für SchülerInnen, sich als LehrerInnen zu engagieren, wurde ein Fix-gehalt von 7,50 € pro Dreiviertelstunde festgelegt. Es teilt sich auf unter der Anzahl der Nachhilfe-nehmenden SchülerInnen. Die maximale Größe einer Lerngruppe beträgt 3 Personen, also ist es möglich für 2,50 € (7,50 € durch 3 Personen) eine Nachhilfestunde zu nehmen. Auf den Monat hochgerechnet ergibt dies Ausgaben von 10 €, die auch für SchülerInnen aus finanzschwachen Verhältnissen aufgebracht werden können.
Zum Vergleich: Bei einer professionellen Nachhilfe zahlt die/der SchülerIn ungefähr 15 € für eine Stunde.
Um Konflikte im Zusammenhang mit der Bezahlung zu verhindern, unterschreiben beide Parteien einen Vertrag der SV, in dem die Zahlungsmodalitäten geklärt werden.
Nach den Osterferien 2004 war es endlich soweit, das Programm konnte starten.
Es befindet sich im Moment in der Aufbauphase, doch sind die positiven Erfahrungen bereits greifbar.
SchülerInnen berichten, dass sie durch die Nachhilfe wieder Mut gefasst haben, ihre schulischen Schwächen zu überwinden und unsere „Lehrer“ freuen sich über ein kleines finanzielles Zubrot.
Bereits heute können wir anderen Schulen empfehlen, das Programm „Schüler helfen Schülern“ zu übernehmen.
David Schäfer
Das Nachhilfeprogramm der Martin-Niemöller-Schule
Im Januar 2004 befasste sich eine Arbeitsgruppe auf dem dreitägigen SV-Seminar der Martin-Niemöller-Schule mit der Frage, wie an unserer Schule ein Nachhilfeprogramm eingerichtet werden kann. Besonders wichtig war es uns, auch sozial schwachen SchülerInnen zu ermöglichen, Nachhilfe zu nehmen.
Es stand schnell fest, dass eine kostengünstige Nachhilfe nur zu erreichen ist, wenn keine professionellen Nachhilfelehrer engagiert werden. SchülerInnen sollten diesen Job übernehmen (also: Schüler helfen Schülern).
Neben dem finanziellen Aspekt ist ein weiterer Vorteil dieses Systems, dass die NachhilfelehrerInnen (=SchülerInnen der MNS) genauer wissen, welche Anforderungen die/der schulische LehrerIn stellt. Dadurch können sie zielgerichteter als professionelle NachhilfelehrerInnen wirken.
Die Nachhilfestunden finden (meist in Freistunden) in der Schule statt, was den SchülerInnen weite und zeitaufwendige Extrawege erspart.
Außerdem wird durch den geringen Aufwand die Hemmschwelle, sich anzumelden, herabgesetzt.
Als Anreiz für SchülerInnen, sich als LehrerInnen zu engagieren, wurde ein Fix-gehalt von 7,50 € pro Dreiviertelstunde festgelegt. Es teilt sich auf unter der Anzahl der Nachhilfe-nehmenden SchülerInnen. Die maximale Größe einer Lerngruppe beträgt 3 Personen, also ist es möglich für 2,50 € (7,50 € durch 3 Personen) eine Nachhilfestunde zu nehmen. Auf den Monat hochgerechnet ergibt dies Ausgaben von 10 €, die auch für SchülerInnen aus finanzschwachen Verhältnissen aufgebracht werden können.
Zum Vergleich: Bei einer professionellen Nachhilfe zahlt die/der SchülerIn ungefähr 15 € für eine Stunde.
Um Konflikte im Zusammenhang mit der Bezahlung zu verhindern, unterschreiben beide Parteien einen Vertrag der SV, in dem die Zahlungsmodalitäten geklärt werden.
Nach den Osterferien 2004 war es endlich soweit, das Programm konnte starten.
Es befindet sich im Moment in der Aufbauphase, doch sind die positiven Erfahrungen bereits greifbar.
SchülerInnen berichten, dass sie durch die Nachhilfe wieder Mut gefasst haben, ihre schulischen Schwächen zu überwinden und unsere „Lehrer“ freuen sich über ein kleines finanzielles Zubrot.
Bereits heute können wir anderen Schulen empfehlen, das Programm „Schüler helfen Schülern“ zu übernehmen.
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