Gemeinsam für einen guten Zweck

Schulsporttag der Martin-Niemöller-Schule


Ein Tag im Schuljahr ist ganz dem Sport gewidmet: Dann kommen die Schülerinnen und Schüler der Martin-Niemöller-Schule zusammen, um sich in verschiedenen Wettkämpfen zu messen - und um sich darüber hinaus gemeinsam für den guten Zweck zu engagieren.

In diesem Jahr fand der Schulsporttag am 8. Juni statt. Der Helmut-Schön-Sportpark war voll von Kindern und Jugendlichen der fünften, sechsten und siebten Klassen und der Einführungsphase, von denen sich sichtlich viele auf den Tag freuten. Zunächst stand der Spendenlauf an: Über einen Zeitraum von einer Stunde legten die Läuferinnen und Läufer so viele 400-Meter-Runden wie möglich zurück. Ihr Tempo teilten sie sich selbst ein, manche liefen in der Gruppe, manche alleine. Sogar auf Krücken machte eine Schülerin bei dem Lauf mit, und auch zahlreiche Lehrerinnen und Lehrer nahmen teil. Viele motivierte der Spendenlauf zu Höchstleistungen, so auch Jon (Klasse 5.2), „weil man den Ansporn hat, sich nach jeder Runde ein neues Ziel zu setzen." Zehn Runden waren sein erstes Ziel, am Ende wurden es 20. Das Wetter kam den Läuferinnen und Läufern dabei entgegen: Zwar waren die Temperaturen warm, doch der Himmel war bewölkt.

Im Vorfeld des Spendenlaufs hatten die Läuferinnen und Läufer Sponsoren geworben, die für jede gelaufene Runde einen frei gewählten Betrag zahlen - die Familie, Nachbarn und Firmen. In der Einführungsphase sponserten sich Schülerinnen und Schüler auch gegenseitig. Die Einnahmen fließen zur Hälfte einem guten Zweck zu. Das ist in diesem Jahr die Bärenherz-Stiftung. Sie unterstützt Einrichtungen für Familien mit Kindern, die unheilbar erkrankt sind und eine geringe Lebenserwartung haben. Die andere Hälfte der Einnahmen kommt der Schule selbst zugute: Mit dem Geld wird eine Sitzgelegenheit für den Schulhof verwirklicht, die eine Schülerin der Schule entworfen hat.

Nach einer Pause verteilten sich die Klassen auf verschiedene Stationen. Ziel war es, möglichst viele Punkte zu sammeln, beispielsweise bei einer Fußballstaffel, einem Volleyball-Rundlauf und einem Biathlon. Sofie (Klasse 7.2) und ihren Freundinnen gefiel dabei besonders die Pendelstaffel mit Wasser gut, da die Schülerinnen und Schüler hier einzeln nacheinander antraten und die ganze Klasse sie anfeuern konnte, während sie einen Eimer füllen mussten, indem sie Wasser aus einem Tank mit einem Becher so schnell wie möglich transportierten.

Die Wertung erfolgte jahrgangsweise: In der Jahrgangsstufe 5 belegte die Klasse 5.1 den ersten Platz, dicht gefolgt von der 5.3 und der 5.2. Mit größerem Abstand landete in der Jahrgangsstufe 6 die Klasse 6.1 auf dem ersten Platz, während sich die 6.2 und die 6.3 den zweiten Platz mit gleicher Punktzahl teilten. Ähnlich war es in der Jahrgangsstufe 7: Hier lag die Klasse 7.2 vorne, gefolgt von der 7.1 und der 7.3 mit jeweils gleicher Punktzahl. In der Einführungsphase errang die E05 den ersten Platz, gefolgt von der E03 und der E04. Den vierten Platz belegte die E02, den fünften die E01.

Der Schulsanitätsdienst achtete beim Spendenlauf und den anschließenden Wettkämpfen auf die Mitschülerinnen und Mitschüler und versorgte sie, wenn sie Hilfe benötigten.

 

Die Ergebnisse des Spendenlaufs:

Im Spendenlauf belegte in der Jahrgangsstufe 5 bei den Mädchen Alina Krenz (21 Runden) den ersten Platz, gefolgt von Paula Meyer und Linda Flatten (beide 20). Bei den Jungen erzielte Matz Westermann (33 Runden) das beste Ergebnis, gefolgt von Philipp Beinlich (31) sowie Anton Reuter, Vincent Aryaie, Justus Constabel und Julien Einsfeld (alle 26).

In der Jahrgangsstufe 6 errang bei den Mädchen Lilli Stanzel (22 Runden) den ersten Platz, gefolgt von Annabel Hirche und Pauline Uhlenberg (beide 21). Bei den Jungen erzielte Moritz Gastl (28 Runden) das beste Ergebnis, dahinter Oliver Baumann und Hugo Friedrich (beide 28).

In der Jahrgangsstufe 7 teilten sich bei den Mädchen Marijke Westermann und Larissa Rollberg (beide 22 Runden) das beste Ergebnis, gefolgt von Madeline Hahn (21). Tizian Schmid (27 Runden) lief bei den Jungen die meisten Runden, nach ihm Leon Toll (26) sowie Björn Brestel und Eric Damm (beide 23).

In der Einführungsphase belegte bei den Mädchen Madlen Kolar (23 Runden) den ersten Platz, gefolgt von Annika Dick und Tabea Dick (beide 21). Bei den Jungen war Robin Grüßer (29 Runden) der Schnellste, gefolgt von Konstantin Damm (22) sowie Thomson Adelson und Lenz Eisenmann (beide 21).

(Benjamin Joneleit)